Maria Pappa: St. Gallens Stadtpräsidentin im Interview
Als im Frühjahr 2021 Jugendliche in der Innenstadt von St. Gallen randalierten, ging die Stadtpräsidentin am Wochenende darauf selbst hin und suchte das Gespräch.
Die Medien waren überrascht. Maria Pappa nicht: Die gelernte Sozialpädagogin hat 16 Jahre in der Kinder- und Jugendarbeit gearbeitet, bevor ihr politischer Weg 2013 im Stadtparlament begann. Seit Januar 2021 steht sie an der Spitze der Stadt – 40 Jahre lang durfte sie mangels Schweizer Pass gar nicht mitentscheiden. Im Gespräch mit top-Redakteurin Laura Werner erklärt sie, warum St. Gallen trotz fehlendem Seeufer Gäste anzieht, wieso bezahlbarer Wohnraum hier kein Fremdwort ist und was eine Stadt davon hat, ihr Land nicht an den Höchstbietenden zu verkaufen, sondern im Baurecht an gemeinnützige Wohnbaugenossenschaften zu vergeben. Und sie erzählt, wie ihr der Blick aus der Sozialarbeit beim Bauen hilft: Dort geht es im Kern nicht um Steine, sondern um Interessenkonflikte.
Das Interview lesen Sie ab Seite 90.







